Dokumenten Management und Archivierung GmbH
Dr. Peter Toebak

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Übersicht Rezensionen Mikroverfilmung und elektronische Archivierung 2007-2011

Sonja Beckers und Alexandra Weitz: Elektronische Pflichtliteratur. Ein Pilotprojekt der Universitäts- und Landesbibliothek Düsseldorf

Bibliotheksdienst. Organ der Bibliothek & Information Deutschland (BID), 45 (2011), Heft 5 (Mai), S. 453 - 464

Rezensent Peter Toebak
Wie erfüllen Bibliotheken ihre Aufgabe auf effiziente Weise, E-Publikationen zu sammeln, erschliessen, bereitzustellen und aufzubewahren? Ein Pilotprojekt gibt darüber Auskunft. Das Sammelprofil ist lokal bedingt und bezieht sich auf den Regierungsbezirk von Düsseldorf: Monografien und Zeitschriften von Verlagen, Amtsdruckschriften und Graue Literatur "in unkörperlicher Form", jedoch keine Webseiten (technische Sonderstellung), zeitlich begrenzte Vorabveröffentlichungen, reine Software, Fernseh- und Hörfunkproduktionen, kommerzielle Netzpublikationen, private Einträge und Blogs ohne Themenbezug.

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Henning Klauss: Dauerhafte Verknüpfung von Bibliothekskatalogen mit Internetressourcen. Vorarbeit für ein Konzept zur Aktualisierung von URLs oder Ersetzung durch URNs

Bibliotheksdienst. Organ der Bibliothek & Information Deutschland (BID), 45 (2011), Heft 2 (Februar), S. 168 - 175

Rezensent Peter Toebak
URLs ändern sich schnell und häufig. Der Autor des Artikels nennt die Umbenennung eines Servers, die Änderung der Verzeichnisstruktur bzw. das nicht länger Pflegen von Web-Seiten als mögliche Gründe. "Auch Kleinigkeiten wie z.B. die Veränderung der Extension im Dateinamen von '*.htm' zu '*.html' oder umgekehrt wirken sich desaströs aus" (170). Linkchecker können zwar Fehler finden und auflisten, damit aber noch nicht jede Ursache lösen.

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Katrin Tauscher, Christian Mögel, Hartmut Lissner und Sven Hörnich: "(...) die ich rief, die Geister, werd' ich nun nicht los (...)". Die Digitalisierung von Magnetbändern im Stadtarchiv Dresden. Ein Projektbericht

Archivar. Zeitschrift für Archivwesen, 64 (2011), Heft 1 (Februar), S. 6 - 14

und

Silke Berdux, Wilhelm Füssl und Nadja Wallaszkovits: Audio goes Video. Ein Projekt zur Digitalisierung von Tonbändern aus dem Nachlass von Oskar Sala

Archivar. Zeitschrift für Archivwesen, 64 (2011), Heft 1 (Februar), S. 66 - 72

Rezensent Peter Toebak
Im ersten Artikel werden die musikwissenschaftlichen, technischen, archivischen und juristischen Aspekte einer Digitalisierung besprochen. Die Bewertungskriterien leuchten ein: Querschnitt des kompositorischen Schaffens des DDR-Musikers Hans-Hendrik Wehding (1915-1970), alle narrativen Dokumente, lokaler Bezug zu Dresden, Unikatscharakter der Originalobjekte. Etwa 200 von 1.500 Magnetbändern wurden so nach IASA TC-03 und IASA TC-04 (International Association of Sound and Audiovisual Archives) in WAV-Format (Sicherung) und MP3-Format (Benutzung) konvertiert.

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Sigrid Schieber: Das digitale Archiv der Hessischen Staatsarchive. Ein Werkstattbericht

Archivar. Zeitschrift für Archivwesen, 64 (2011), Heft 1 (Februar), S. 73 - 78

Rezensent Peter Toebak
Der Artikel behandelt bündig die Hardware-Ausstattung mit drei RAID6-Speichern und die Verwaltungs-Software DIMAG. Authentizität, Integrität und kontrollierte Übernahme, Verarbeitung und Ausgabe von Daten stehen im Vordergrund der Lösung.

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Johannes Kistenich: Personenstandsunterlagen digital nutzen

Archivar. Zeitschrift für Archivwesen, 63, Nr. 4 (November 2010), S. 456 - 465

Rezensent Peter Toebak
Im Artikel kommen die Arbeitsabläufe, die Datenbezeichnung und -struktur sowie die Qualitätssicherung zur Erstellung von Schutz- und Benutzungsmedien zum Zug (Landesarchiv Nordrhein-Westfalen). Massenhaft gleichförmige Dokumente und Einträge stehen im Zentrum, die häufig und personenbezogen zu Rate gezogen werden. Grundsätzlich sind Erst- und Zweitüberlieferungen vorhanden, also auch (nahezu) bereits mit dem Original ähnliche Duplikate. Das primäre Zielformat ist das Digitalisat, obwohl zusätzliche Ausbelichtung der Images auf Mikrofilm "vor dem Hintergrund eines noch im Aufbau befindlichen digitalen Archivs" (458) nicht ausgeschlossen wird.

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Rolf Dässler und Karin Schwarz: Archivierung und dauerhafte Nutzung von Datenbankinhalten aus Fachverfahren. Eine neue Herausforderung für die digitale Archivierung

Archivar. Zeitschrift für Archivwesen, 63 (2010), Heft 1 (Februar), S. 6 - 18

Rezensent Peter Toebak
Die Autoren besprechen die unterschiedlichen Sichten auf den Datenbestand eines Datenbanksystems. Die interne Sicht gilt die physische Organisation der Daten auf einem Datenträger (Format, Aufzeichnungsverfahren). Sie kann bei einer Migration durch die interne Sicht eines anderen Datenbanksystems abgelöst werden.

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Christian Keitel: Digitale Archivierung beim Landesarchiv Baden-Württemberg

Archivar. Zeitschrift für Archivwesen, 63 (2010), Heft 1 (Februar), S. 19 - 26

Rezensent Peter Toebak
Die präsentierte Archivierungslösung ist eine Eigenentwicklung. Sie setzt auf die Kombination von Ablage der Primär- und Metadaten in einem Dateisystem (aufbereitete Archivpakete zur Sicherung) und von Ablage der zentralen steuernden Metadaten in einer Datenbank (Verwaltung, Benutzung).

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Gilbert Coutaz: La numérisation des registres de reconnaissances des Archives cantonales vaudoises. Une première en Suisse dans le partenariat

Arbido, 24 (2009), Heft 3 (September), S. 26 - 29

Rezensent Peter Toebak
Der Autor sieht Parallelen zwischen der mondialen Mikroverfilmung genealogischer Quellen durch die Mormonen (religiös motiviert) und der Retrodigitalisierung in grossem Stil durch Google von Büchern (kommerziell motiviert).

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Antonella De Robbio und Michael Katzmayr: Management eines internationalen Open Access Archivs. Das Beispiel E-LIS

Nachrichten für Dokumentation (NfD). Zeitschrift für Informationswissenschaft und -praxis, 60 (2009), Nr. 5 (Juli-August), S. 285 - 290

Rezensent Peter Toebak
Die Open Access Bewegung kennt zwei Grundausrichtungen: freie Wissenschaftskommunikation (hat eine Raumdimension) und Archivierung (besser: Langzeitaufbewahrung, Langzeitverfügbarstellung) wissenschaftlicher Dokumente (mit einer Zeitdimension). Open Access Archive sind institutionell oder fachlich, kategorial ausgerichtet. Sie entstehen durch Selbstarchivierung (Autoren) oder mediierte Archivierung (Spezialisten).

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Kathrin Schroeder und Karsten Huth: Das Metadatenkonzept des 'Digitalen Archivs' des Bundesarchivs

Archivar. Zeitschrift für Archivwesen, 62 (2009), Heft 3 (Juli), S. 248 - 254

Rezensent Peter Toebak
Das deutsche Bundesarchiv sieht eine redundante Speicherung der Metadaten zu den Primärdaten vor: "Der vollständige Metadatensatz zu einem Archivobjekt wird mit dem Objekt gemeinsam in einem Paket gespeichert und ausgewählte Metadaten werden in Datenbanken übertragen" (248). Sicherung und Benutzung stehen somit beide im Vordergrund.

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Stefan Wolf, Werner Schweibenz und Christof Mainberger: Langzeitarchivierung am Bibliotheksservice-Zentrum Baden-Württemberg. Konzept, Aktivitäten und Perspektiven

Bibliotheksdienst. Organ der Bundesvereinigung deutscher Bibliotheksverbände (BDB), 43 (2009), Heft 3 (März), S. 294 - 304

Rezensent Peter Toebak
Der Artikel listet die digitalen Objektgattungen auf, die sich in Bibliotheken, Archiven, Museen und Bildungsinstitutionen befinden. Insbesondere die Bibliotheken werden herausgestrichen. Sie enthalten Digitalisate konventioneller Bestände, Hochschulschriften (mit als spezieller Gattung Dissertationen), Pflichtexemplare (Online-Publikationen, Webseiten, kommerzielle Publikationen und amtliche Publikationen), elektronische Zeitschriften, Monografien, Sammlungen und E-Books, Sondermaterialien (Musiktonträger, Bilder, Datenträger usw.).

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Thomas Stäcker: Umstellung von analoger auf digitale Technik an der Herzog August Bibliothek. Eine Ära geht zu Ende

Bibliotheksdienst. Organ der Bundesvereinigung deutscher Bibliotheksverbände (BDB), 43 (2009), Heft 2 (Februar), S. 183 - 187

Rezensent Peter Toebak
Der Artikel macht klar, dass die traditionelle Mikrofilmtechnik verschwindet. "Die Digitalisierung ist zur Normalität geworden" (187). Die Benutzer wollen Digitalisate, die Qualität der Redigitalisierung vorhandener Mikrofilme reichte oft nicht aus, getreue Farbbilder haben den Vorzug ("weil nur die Farbdigitalisierung eine für weitgehend alle Forschungsfragen angemessene Wiedergabe des Originals sicherstellte", 184; 300 dpi Mindestauflösung; unkomprimierte Farbbilder in TIFF verbrauchen jedoch dreimal so viel Speicherplatz als Graustufenbilder, ca. 25-40 MB statt ca. 8-15 MB pro Abbild), die Auswahl der Kameras und sogar das Angebot der analogen Filmrollen nehmen ab.

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Lars Jendral und Carsten Dirx: Der rheinland-pfälzische Archivserver edoweb. Stand und Perspektive der Langzeitarchivierung von Online-Publikationen an einer Regionalbibliothek

Bibliotheksdienst. Organ der Bundesvereinigung deutscher Bibliotheksverbände (BDB), 42 (2008), Heft 10 (Oktober), S. 969 - 983

Rezensent Peter Toebak
Die Autoren beschreiben, wie man bei der Erschliessung, Speicherung und Bereitstellung von Websites und Netzpublikationen (z.B. regional, thematisch und provenienzbezogen ausgewählt) vorgehen kann. Allmählich setzt sich im Bibliothekswesen das Primat der E-Publikationen durch, auch wenn gedruckte Versionen (so bei den Amtsdruckschriften) vorliegen.

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Hubert Woltering: Der automatische Download von Netzpublikationen durch Bibliotheken und ihre Nutzung

Bibliotheksdienst. Organ der Bundesvereinigung deutscher Bibliotheksverbände (BDB), 42 (2008), Heft 6 (Juni), S. 676 - 699

Rezensent Peter Toebak
Der Artikel behandelt ein Thema, das sehr wohl mit dem Records Management und der Archivierung Berührungspunkte hat. Zwar stehen Publikationen auf selektierten Websites zentral, die als Netzpublikationen zur Grauen Literatur gehören. Spätestens durch die Freigabe zur Veröffentlichung erhalten diese Dokumente jedoch Records-Status für die erzeugenden Organisationen.

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Mathias Jehn und Karsten Huth: Von der nationalen Kooperation zum speziellen Angebot. Was bietet das Kompetenznetzwerk nestor den Archiven?

Der Archivar. Mitteilungsblatt für deutsches Archivwesen, 60 (2007), Heft 4 (November), S. 301 - 306

Rezensent Peter Toebak
Die elektronische Archivierung erhält in der letzten Nummer des Archivars alten Stils viel Aufmerksamkeit. Der Beitrag über nestor betont die historischen, wissenschaftlichen Aspekten des Netzwerks im ABM-Bereich (Archive, Bibliotheken, Museen).

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Reinhard Altenhöner: Kopal. Ein kooperatives Archivsystem für die Langzeitarchivierung digitaler Objekte

Der Archivar. Mitteilungsblatt für deutsches Archivwesen, 60 (2007), Heft 4 (November), S. 307 - 313

Der Aufmarsch von digitalen und digitalisierten Informationsobjekten ist unaufhaltsam: Textdokumente zur Kommunikation und Dokumentation, strukturierte Datenbestände, Publikationen auf dem Internet, Bilder und Digitalisate manifestieren sich immer stärker und umfangreicher.

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Ulrike Gutzmann, Ulrich Kamp, Christian Keitel und Antje Scheiding: Praktische Lösungsansätze zur Archivierung digitaler Unterlagen. Langzeitarchivierung und dauerhafte Sicherung der digitalen Überlieferung

Der Archivar. Mitteilungsblatt für deutsches Archivwesen, 60 (2007), Heft 4 (November), S. 322 - 329

Rezensent Peter Toebak
Die Autoren stellen die Ergebnisse eines Zyklus von Arbeitssitzungen im Rahmen der Vereinigung deutscher Wirtschaftsarchivare (VdW) vor, die sich etwas ausführlicher auch unter http://www.wirtschaftsarchive.de/akea/handreichung.htm finden lassen. Sie beschränken sich auf die Formate und die Metadaten bezüglich Text-, Bild- und Tondokumente und schicken voraus, dass für sie nur die Migration in Frage kommt.

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