Dokumenten Management und Archivierung GmbH
Dr. Peter Toebak

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Übersicht Rezensionen Mikroverfilmung und elektronische Archivierung 2012-2018

Peter Worm, Standardisierung der Aussonderung aus den elektronischen Personenstandsregistern

Archivar. Zeitschrift für Archivwesen, 70 (2017), Heft 1 (Februar), S. 9 - 15

Rezensent Peter Toebak
Die Retroerfassung der Papierregister ist wegen des Umfangs der Bestände anspruchsvoll. Findet sie statt, "ersetzen" die elektronischen Daten "die Papiererfassung als rechtsrelevante Überlieferung" (10). Die ursprünglichen Fristen bleiben dennoch gelten. Inzwischen ist eine standardisierte Aussonderungsschnittstelle erarbeitet.

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Thomas Mutschler: Neue Wege der Kulturgutdigitalisierung in Thüringen

Bibliotheksdienst. Organ der Bibliothek & Information Deutschland (BID), 51 (2017), Heft 3-4 (März-April), S. 310 - 321

Rezensent Peter Toebak
"(...) die Grenzen zwischen den drei Sparten - Bibliotheken, Archiven und Museen - (...) verwischen (zusehends) und die neuen Technologien (haben) ein ständig wachsendes Mass an Konvergenz zur Folge (...)" (311). Solche Zitate liest man stets wieder.

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Martin Hoppenheit, Christoph Schmidt und Peter Worm, Die Digital Preservation Solution (DiPS). Entstehung, Grundlagen und Einsatzmöglichkeiten eines Systems zur elektronischen Archivierung

Archivar. Zeitschrift für Archivwesen, 69 (2016), Heft 4 (November), S. 375 - 382

Rezensent Peter Toebak
Die Autoren stellen DiPS als kommerzielle Archivlösung von HP/SER vor. Sie tun dies klar und mit Überzeugung. Die Lösung hat sich, mit Einbezug und Einsatz von Archivwissen, inzwischen neben DIMAG (Digitales Magazin) und landesspezifischen Systemen in Deutschland etabliert.

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Anna Hallauer: Digitalisierungsprozess in der Plakatsammlung der Konrad-Adenauer-Stiftung. Projektbericht

Archivar. Zeitschrift für Archivwesen, 68 (2015), Heft 2 (Mai), S. 158 - 161

Rezensent Peter Toebak
Im kurzen Beitrag kommen alle relevanten Aspekte zur Sprache: Rahmen, Akquisition, Abgleich mit dem bereits vorhandenen Material, Inhaltserschliessung, Digitalisierung, Findbucherstellung, Präsentation und Nutzung der Plakatsammlung.

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Johannes Renz: Wir nennen es Archivierung. Sicherung von Blogs für die historische Überlieferung

Archivar. Zeitschrift für Archivwesen, 68 (2015), Heft 1 (Februar), S. 44 - 49

Rezensent Peter Toebak
Blogs im weiteren Sinne umfassen Tweets, Bildergalerien, Videosammlungen, Kommentare, Rezensionen und Beiträge in Chats und Diskussionsforen. Blogs im engeren Sinne kennzeichnen sich durch eine chronologische Anordnung von Blogposts (Beiträge in einer Linearstruktur), während auch die interne und die externe Verlinkung auf Artikel, Beiträge, Bilder usw. eine grosse Rolle spielt.

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Maria Elisabeth Müller und Maria Hermes: Die digitale Transformation eines ganzen Jahrhunderts. Digitalisierung der Zeitungen des 17. Jahrhunderts an der SuUB Bremen

Bibliotheksdienst. Organ der Bibliothek & Information Deutschland (BID), 48 (2014), Heft 12 (Dezember), S. 1000 - 1013

Rezensent Peter Toebak
Der Artikel behandelt die Digitalisierung, Strukturierung und Katalogisierung deutschsprachiger Zeitungen aus dem 17. Jahrhundert. Die Rohaufnahmen umfassen TIFF unkomprimiert mit einer Auflösung von 300 dpi in Graustufe. Interessant dabei ist, dass nicht die Originalien oder die Mikroformen digitalisiert werden, sondern die vorhandenen Rückvergrösserungen auf Papier.

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Rolf Dässler: Konsequenzen der Cloud-basierten Datenspeicherung für die digitale Archivierung

Archiv und Wirtschaft. Zeitschrift für das Archivwesen der Wirtschaft, 47 (2014), Heft 3, S. 131 - 139

Rezensent Peter Toebak
Cloud-Computing befindet sich im Spannungsfeld von Speicherkapazität, Rechenleistung, Zugriff, Auswertung und Analyse, Sicherung und Langzeitverfügbarkeit von Daten. Es handelt sich um eine besondere Form von Outsourcing, welches kosten- und infrastruktursparend sein kann.

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Hermann Lewetz: Digitalisierung und Archivierung von Ton- und Videoaufnahmen

Archiv und Wirtschaft. Zeitschrift für das Archivwesen der Wirtschaft, 47 (2014), Heft 1, S. 17 - 21

Rezensent Peter Toebak
Der Autor betont, dass Digitalisierung analoger Bestände zwangsläufig auch zur Aufbewahrung digitaler Objekte auffordert. Anpassung von Finanzen, Personal und Organisation ist unausweichlich.

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Christian Keitel: Prozessgeborene Unterlagen. Anmerkungen zur Bildung, Wahrnehmung, Bewertung und Nutzung digitaler Überlieferung

Archivar. Zeitschrift für Archivwesen, 67 (2014), Heft 3 (Juli), S. 278 - 285

Rezensent Peter Toebak
Für Keitel sind ergebnisoffene Quellen und vielseitige Benutzerinteressen wichtige archivische, nicht ganz fachneutrale Ziele. Die inhaltliche, kontextuelle Auswahl der E-Archivalien steht im Zentrum.

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Burkhard Nolte: Das elektronische Staatsarchiv des Freistaats Sachsen

Archivar. Zeitschrift für Archivwesen, 67 (2014), Heft 1 (Februar), S. 6 - 13

Rezensent Peter Toebak
Nolte weist auf das Lebenszyklus-Management der elektronischen Akten in einer deutschen Staatsverwaltung hin. Er spricht von drei Phasen, die es technisch, logisch und organisatorisch zu bewältigen gilt:

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Thomas Ballhausen und Silvester Stöger: Filmische Quellen in Archivkontexten. Perspektiven auf Optionen und Herausforderungen erweiterter Erschliessungs- und Vermittlungsarbeit

Archiv und Wirtschaft. Zeitschrift für das Archivwesen der Wirtschaft, 46 (2013), Heft 3, S. 132 - 137

Rezensent Peter Toebak
Der Wandel von analogen filmischen Quellen zu digitalen Informationsobjekten ist "im letzten Jahrzehnt" (132) rasant erfolgt. Die Autoren nehmen diese Medientransformation zum Ausgangspunkt und betonen, dass die technischen Herausforderungen insgesamt sechs Arbeitsprozesse voraussetzen.

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Johannes Kistenich: Werkzeuge für Digitalisierungsprojekte im Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Standardworkflow, technische Vorgaben, Qualitätssicherung, Projektplanung

Archivar. Zeitschrift für Archivwesen, 66 (2013), Heft 2 (Mai), S. 228 - 244

Rezensent Peter Toebak
Bislang wurde im Landesarchiv etwa 0,9% des gesamten Archivbestands digitalisiert (10,7 Mio Bilddateien bzw. 1,5 Laufkilometer an Papierbeständen). Bei einer jährlichen Neuproduktion von 1% wäre im Jahre 2100 somit etwa 100% verarbeitet, ohne die noch immer beträchtlichen physischen Neuzugänge zu berücksichtigen.

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Ralf-Maria Guntermann und Peter Worm: Anforderungen an die Aussonderung aus elektronischen Personenstandsregistern

Archivar. Zeitschrift für Archivwesen, 66 (2013), Heft 1 (Februar), S. 23 - 27

Rezensent Peter Toebak
Die Autoren betonen in ihrem Artikel, dass Sammelakten (unstrukturierte Daten) sowie Einträge (strukturierte Daten) in das deutsche Personenstandsregister voll elektronisch geführt werden können/müssen. Dazu hat sich die Software-Unterstützung schon längst auf die drei Kernverfahren konzentriert:

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Frank M. Bischoff: Digitale Transformation. Ein DFG-gefördertes Pilotprojekt deutscher Archive

Archivar. Zeitschrift für Archivwesen, 65 (2012), Heft 4 (November), S. 441 - 446

Rezensent Peter Toebak
Bischoff fasst ausführlich und übersichtlich zusammen, was heutzutage alles im Rahmen der Digitalisierung innerhalb des deutschen Archivwesens läuft. Eine Beschleunigung der Entwicklung hat offensichtlich stattgefunden. Überdies erklärt der Autor, in welche Richtung es weiter geht. Alle Archivgutarten sind betroffen:

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Thorsten Lemanski und Rainer Weber: Erschliessung und Digitalisierung von 10.000 Düsseldorfer Theaterzetteln. Ein von der DFG gefördertes Projekt der Universitäts- und Landesbibliothek Düsseldorf

Bibliotheksdienst. Organ der Bundesvereinigung deutscher Bibliotheksverbände (BDB), 46 (2012), Heft 2 (Februar), S. 83 - 101

Rezensent Peter Toebak
Im Artikel werden Relevanz, Vorgehen, technische und logische Realisierung eines Digitalisierungs- und Erschliessungsprojekts beschrieben. Der Ablauf umfasst: Prüfung vorab des materiellen Zustands der Zettel, intellektuelle Erschliessung, Digitalisierung, (automatisierte) Datenaufbereitung sowie Präsentation und Vernetzung.

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