Dokumenten Management und Archivierung GmbH
Dr. Peter Toebak

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Übersicht Rezensionen Ordnen und Erschliessen 2012-2018

Elisabeth Klein, Matthias Däumer und Andreas Hütig, Gute Ergebnisse aus 'schlechten' Textvorlagen. Einflüsse der OCR-Qualität auf kulturwissenschaftsgeschichtliche Forschungsergebnisse am Beispiel von Drucken des 18. Jahrhunderts

Information, Wissenschaft & Praxis (IWP, NfD), 67 (2016), Heft 5-6, S. 331 - 338

Rezensent Peter Toebak
Die OCR-Erkennung alter Frakturtexte (vor 1850 handwerklich, nicht industriell hergestellt) ist anspruchsvoll. "Viele Ligaturen sowie ziselierte, sich stark ähnelnde Grapheme oder auch die vor 1900 nicht normierte Orthographie erschweren sowohl die Erkennung selbst als auch den durch die OCR-Software vorgenommenen Wörterbuchabgleich" (334). Wie sind die Resultate zu optimieren?

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Gesa Büttner, Integration audiovisueller Aufzeichnungen in das Records Management einer Organisation. Ein konzeptionelles Metadatenmodell

Information, Wissenschaft & Praxis (IWP, NfD), 68 (2017), Heft 1, S. 25 - 37

Rezensent Peter Toebak
Die Autorin zielt auf nicht-spezialisierte Organisationen ab, die über mehrere, ganz unterschiedliche Medientypen verfügen, und plädiert für eine integrierte Verwaltung textbasierter und audiovisueller Records. Hierbei geht es um "Dokumente, die als Ergebnis einer Geschäftstätigkeit diese belegen können" (26). Als Mittel zum Zweck dient ein gemeinsamer Metadatenansatz.

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Ingetraut Dahlberg und Axel Emert: Dokumentation

Information, Wissenschaft & Praxis (IWP, NfD), 67 (2016), Heft 4, S. 195 - 216

Rezensent Peter Toebak
In der Information und Dokumentation spielen Dokumentarten bzw. Formschlagwörter neben dem Inhalt der Dokumentationseinheiten eine bedeutsame Rolle. Jedes Dokument hat inhaltliche und formale Eigenschaften, die zum Finden, Benutzen und Interpretieren wichtig sind.

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Robert Fugmann: Über die Möglichkeiten und Grenzen der programmierten Informationsbereitstellung. Gedanken eines Informationsveteranen

Information, Wissenschaft & Praxis (IWP, NfD), 67 (2016), Heft 2-3, S. 105 - 116

Rezensent Peter Toebak
Der Autor macht an Hand zweier Beispiele klar, wie wichtig Schlagworte (kontrollierte Vokabulare, Thesauren) und Notationen (Klassifikationen) zur Erschliessung und Benutzung von Dokumentbeständen auch im Computer-Zeitalter bleiben: AIDS (mit frühzeitigen Bezeichnungen) und Alkohol (mit vielfältigen Bezeichnungen, Nuancen). Nicht alle Fragestellungen und Suchergebnisse lassen sich "hart" programmieren, insbesondere die komplexen nicht.

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Maria Federbusch: OCR für Drucke der Frühen Neuzeit? Erfahrungen und Perspektiven am Beispiel von Funeralschriften

Bibliotheksdienst. Organ der Bibliothek & Information Deutschland (BID), 49 (2015), Heft 7 (Juli), S. 713 - 724

Rezensent Peter Toebak
Mittlerweile sind zwar viele Druckoriginale digitalisiert (Imagedigitalisierung). Abgesehen mengenmässig sporadischer manueller Texterfassungen, fehlen jedoch maschinenlesbare Volltexte für alte Drucke noch weitegehend. Die automatische Verarbeitung mittels OCR bleibt bescheiden. Schwerwiegende intrinsische und extrinsische Herausforderungen lassen sich leicht auflisten.

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Daniela Rüegg und Stephan Holländer (Hg.): Zur Erschliessung von AV-Medien

Arbido, 29 (2014), Heft 2 (Juni), 52 Seiten

Rezensent Peter Toebak
Das Themaheft enthält zwei Beiträge zur Einleitung. Im ersten Beitrag "Erschliessungstheorie und AV-Dokumente" stellt Niklaus Bütikofer mehrere Erschliessungsstandards vor und geht auf einige Besonderheiten und Gemeinsamkeiten ein (4-7).

Der zweite Beitrag "Informationssysteme und AV-Medien" stammt aus der Feder von Josef Wandeler (8-11). Seine Beispiele machen deutlich, dass ABD sich schon längst auf Kerndatensätze konzentrieren und diese allenfalls in zweiter Instanz verfeinern.

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Robert Fugmann: Die Suppeneuphorie. Eine zeitkritische Satire

Information, Wissenschaft & Praxis (IWP, NfD), 64 (2013), Heft 6, S. 361 - 364

Rezensent Peter Toebak
Der Autor anerkennt die "Nützlichkeit, Einfachheit und Kosteneinsparung der Volltextrecherche" (361), solange Fragestellung (Endnutzer) und sprachlicher Ausdruck (Autor) simpel sind. Die Erinnerungssuche bzw. das zufallsgestützte Matchen von Termen lassen sich jedoch nicht gleichsetzen mit der Orientierungs- oder Entdeckungsrecherche.

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Joachim Eberhardt: Was ist (bibliothekarische) Sacherschliessung?

Bibliotheksdienst. Organ der Bibliothek & Information Deutschland (BID), 46 (2012), Heft 5 (Mai), S. 386 - 401

Rezensent Peter Toebak
Der Autor weist auf die "orthodoxe Definition" der Erschliessung (387). Sie verteilt sich über Formalerschliessung (äusserliche, bibliografische, formale Merkmale eines Bibliotheksobjekts bzw. Mediums) sowie Sacherschliessung (Inhalte, Themen, Sachen). Die Sacherschliessung umfasst wieder verbale Sacherschliessung (Schlagworte, Thesaurus, Indexierung) und klassifikatorische Sacherschliessung (Klassieren). Mir passt diese klassische Umschreibung sehr wohl, auch wenn die Unterschiede nicht immer schwarzweiss zu bestimmen sind.

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