Dokumenten Management und Archivierung GmbH
Dr. Peter Toebak

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Übersicht Rezensionen Personal und Organisation 2007-2011

Tomislav Novoselac: Archivmanagement. Mit Strategie zum Erfolg

Archiv und Wirtschaft. Zeitschrift für das Archivwesen der Wirtschaft, 44 (2011), Heft 1, S. 5 - 14

Rezensent Peter Toebak
Der Autor stellt die Balanced Scorecard (BSC) als Managementinstrument in einem Unternehmungsarchiv vor (Claas KGaA mbH in Harsewinkel, Hersteller von Landtechnik). Die Optimierung der Archivprozesse, der Performance-Kontrolle und der Kommunikation nach Innen und Aussen steht im Vordergrund. Auf unternehmensrelevante Informationen muss "schnell und kostengünstig" zugegriffen werden können.

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Marcus Sommerstange: Ein Vergleich der DIN EN ISO 9001:2008, des EFQM-Modells für Excellence und der AKMB-Standards unter Berücksichtigung ihrer praktischen Anwendung in drei Beispielbibliotheken

Anwendung in drei Beispielbibliotheken
Bibliotheksdienst. Organ von Bibliothek & Information Deutschland (BID), 45 (2011), Heft 1 (Januar), S. 26 - 51

Rezensent Peter Toebak
Qualitätsmanagement und Bibliotheksarbeit stehen im Artikel zentral. Qualitätsmanagement hat sowohl im Bereich der Sachleistungen als im Bereich der Dienstleistungen vermehrt Bedeutung, im Privatsektor, im Verwaltungssektor sowie im Sektor der Non-Profit Organisationen. Beide Male ist von Produkten, die erstellt und angeboten werden, die Rede. Kundenorientierung, Prozess- und Produktorientierung sowie Mitarbeiterorientierung müssen alle betont werden. Strategie, Organisation, Operation und Evaluierung fallen allesamt in das Gewicht.

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Sabine Stropp: Marketing im Archiv. Ein Denken vom Markt her

Archivar. Zeitschrift für Archivwesen, 63 (2010), Heft 3 (Juli), S. 261 - 266

Rezensent Peter Toebak
Die Autorin appliziert auf vorzügliche Weise allgemeine Marketing-Ansätze auf das Archivwesen. Archive sind Non-Profit-Organisationen, die wie alle Organisationen auch ziel- und zweckorientiert in einem mehr oder weniger weiten Umfeld operieren. Genauer spricht sie von ökonomischen, sozio-demografischen, politisch-rechtlichen, technologischen, natürlichen und kulturellen Einflüssen, die auf das Archivwesen einwirken. Die Planung, Organisation (Ingangsetzung, Regulation, Allokation), Durchführung (Umsetzung) und Kontrolle (Evaluation) der Aufgaben und Prozesse eines Archivs erfolgt somit in einer heterogenen Konstellation.

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Tom Becker: Wissen bewegen! Die Zentralbibliothek in Mannheim bilanziert ihr intellektuelles Kapital. Ein (Kurz-)Bericht über ein Pilotprojekt der fokussierten Bestandsaufnahme von immateriellen Besitzständen einer Non-Profit-Organisation

Bibliotheksdienst. Organ der Bibliothek & Information Deutschland (BID), 44 (2010), Heft 6 (Juni), S. 595 - 601

Rezensent Peter Toebak
Der Titel des Artikels verspricht mehr als der Inhalt hergibt. Natürlich ist es interessant, wenn Organisationen (insbesondere auch Informationsinstitute wie Bibliotheken oder Archive) ihre immateriellen Stärken und Schwächen bzw. ihr intellektuelles Kapital quantifizieren und qualifizieren. Methodisch bleibt aber einiges unklar.

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Kristin Futterlieb: Telearbeit im Bibliothekswesen. Eine Herausforderung für Führungskräfte

Bibliotheksdienst. Organ der Bibliothek & Information Deutschland (BID), 44 (2010), Heft 6 (Juni), S. 572 - 594

Rezensent Peter Toebak
Telearbeit hat Zukunft. "Auch wenn der Einsatz von Telearbeit in Deutschland in den 1980er und 1990er Jahren langsamer begonnen hat als in vielen anderen Ländern, soll sie nach einer aktuellen Studie bis zum Jahr 2020 auf 81% aller Berufstätigen ansteigen" (572-573). Es bestehen mehrere Formen: Telearbeit zuhause (heimbasiert), beim Kunden/Lieferanten (on-site), unterwegs (mobil) und konzentriert in Telezentren (centerbasiert, in externen Büros).

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Kristin Futterlieb: Coaching für Führungskräfte während der Einführungsphase. Hilfreich oder nur 'Zeitgeistgedanke'? (Das 100-Tage-Modell nach Schreyögg)

Bibliotheksdienst. Organ der Bibliothek & Information Deutschland (BID), 44 (2010), Heft 5 (Mai), S. 381 - 398

Rezensent Peter Toebak
Verwaltungen entwickeln sich allmählich in Richtung von New Public Management mit globaler Budgetierung, Kundenorientierung, Controlling, Kosten- und Leistungsrechnung. Diese Entwicklung findet nicht lineär statt und kennt manchen Stolperstein. Das Leitungspersonal muss alte Organisationsstrukturen und Betriebskulturen durchbrechen, innovativ und zudem schnell eingearbeitet sein ("Beschleunigung der Gesellschaft", 397).

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Nikola Appel, Standards für Kunst- und Museumsbibliotheken. Das Qualitätsmanagementverfahren der Arbeitsgemeinschaft der Kunst- und Museumsbibliotheken (AKMB)

Bibliotheksdienst. Organ der Bundesvereinigung deutscher Bibliotheksverbände (BDB), 43 (2009), Heft 3 (März), S. 257 - 265

Rezensent Peter Toebak
Der Artikel befasst sich mit dem Verfahren des Auditing und der Zertifizierung, nur wenige inhaltliche Aspekte kommen zum Zug. Es ist bewunderungswert, dass eine Bibliothekssparte aus eigener Initiative ein langjähriges Engagement für das Qualitätsmanagement entfaltet. Die grundlegenden 85 Standards betreffen neun Themenbereiche (Ziele und Zielgruppen, Organisation, Finanzen, Bestand, Dienstleistung, Kommunikation und Marketing, Kooperation und Netzwerke, Personelle Rahmenbedingungen, Räumliche Rahmenbedingungen und Technische Ausstattung) und basieren u.a. auf vier Checklisten (Benutzungsordnung, Kostenverordnung, Benutzerbefragung und Inter- und Intranetauftritt).

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Stéphane Gillioz (Hg.): Managemententwicklung und Personalführung im I&D-Bereich

Arbido, 24 (2009), Heft 1 (Februar), 48 Seiten

Rezensent Peter Toebak
Die Themanummer zeigt Philosophie und Vorgehen beim NPM und der Modernisierung des IuD-Bereichs, besser ABD-Bereichs in der Schweiz. Einiges an Basiswissen wird geboten bezüglich Organisationsentwicklung, Outsourcing, Projektmanagement, New Public Management oder Wirkungsorientierter Verwaltungsführung. Markante Aussagen fehlen nicht. So eine von David Giauque (Université de Lausanne):

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Sven Kuttner: Von Einbänden und Einwänden. Die Aussenvergabe der Hausbuchbinderei und Einbandstelle an der UB München

Bibliotheksdienst. Organ der Bundesvereinigung deutscher Bibliotheksverbände (BDB), 42 (2008), Heft 1 (Januar), S. 37 - 46

Rezensent Peter Toebak
Im Artikel werden zunächst Ursprung und späterer Krebsgang der hausinternen Buchbinderei und Einbandstelle der Universitätsbibliothek in München beschrieben. Sowohl Qualität und Quantität der Arbeit genügten schon längst nicht mehr. "Zum Eklat kam es 1960, als zur Konservierung der Rücken von wertvollen Inkunabel- und Frühdruckeinbänden entgegen der ausdrücklichen Anweisung anstatt Leder braunes Kaliko benutzt wurde, wodurch diese Bände bedauerlicherweise für immer verdorben waren, nachdem sie Bombenkrieg und Auslagerung weitgehend unbeschadet überstanden hatten" (38).

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Renate Vogt: Kollegiale Beratung als Instrument des Qualitätsmanagements in Bibliotheken

Bibliotheksdienst. Organ der Bundesvereinigung deutscher Bibliotheksverbände (BDB), 41 (2007), Heft 11 (November), S. 1118 - 1126

Rezensent Peter Toebak
Best Practices und Benchmarkings gehören heutzutage zum Betriebskonzept. Sie können über kollegiale Beratung (periodisch) institutionalisiert werden. Die Gefahr, dass keine neuen Wege eingeschlagen werden und die Empfehlungen zu fakultativ bleiben, sollte dann jedoch nicht unterschätzt werden. Dies wäre bei externen Unternehmungsberatungen (vielleicht weniger "Detailwissen", dafür aber mehr methodisches Wissen) und noch mehr bei Wirtschaftsprüfern oder Auditoren (Rechnungshöfen) vermutlich weniger der Fall.

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Rainer Gries: Die Bibliothek der Friedrich-Ebert-Stiftung stellt sich erfolgreich den Anforderungen des Qualitätsmanagements. Committed to Excellence (Verpflichtung zu Exzellenz)

Bibliotheksdienst. Organ der Bundesvereinigung deutscher Bibliotheksverbände (BDB), 41 (2007), Heft 9/10 (September/Oktober), S. 985 - 994

Rezensent Peter Toebak
Das EFQM-Modell (European Foundation for Quality Management) steht für Selbstbewertung, Kreativität, Selbstverpflichtung, Zielstrebigkeit, Ganzheitlichkeit, Synergie, Systematik, Kontinuität und Umsetzung. Es geht darum, sich als Organisation (kontinuierlich) weiter zu entwickeln bzw. zu reifen. Neun Kriterien stehen im Vordergrund:

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