Dokumenten Management und Archivierung GmbH
Dr. Peter Toebak

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Übersicht Rezensionen Recht 2007-2011

Ellen Euler, Eric W. Steinhauer und Christina Bankhardt: Digitale Langzeitarchivierung als Thema für den 3. Korb zum Urheberrechtsgesetz: urheberrechtliche Probleme der digitalen Langzeitarchivierung. Stellungnahme der AG Recht im Kompetenznetzwerk nestor

Bibliotheksdienst. Organ von Bibliothek & Information Deutschland (BID), 45 (2011), Heft 3/4 (März-April), S. 322 - 328

Rezensent Peter Toebak
Die digitale Langzeitaufbewahrung hat im E-Umfeld zunehmend urheberrechtliche Bedeutung bekommen. Denn nicht nur die reine Vervielfältigung (Kopierung) „unkörperlicher Medienwerke“ im Eigenbesitz ist betroffen. Diese müssen lesbar und verständlich bleiben. Solche Arbeit setzt neben aktiver Kontrolle auch Bearbeitung und sogar Umgestaltung mittels Konversion, Migration und/oder Emulation voraus.

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Rainer Kuhlen: In Richtung einer allgemeinen Wissenschaftsklausel

IWP. Information, Wissenschaft & Praxis, 61, Nr. 8 (November-Dezember 2010), S. 427 - 434

Rezensent Peter Toebak
Der Autor plädiert mit dem Aktionsbündnis Urheberrecht für Bildung und Wissenschaft für eine umfassende Wissenschaftsklausel/-schranke im deutschen Urheberrecht zugunsten der Kultur, Bildung, Wissenschaft und Forschung. Die Interessen von Autoren, Nutzern, Verlagen und Verwertern müssen gleichgewichtiger miteinander in Einklang gebracht werden als bisher der Fall ist. Auch die öffentlichrechtlichen Institutionen und die privatrechlichen Unternehmungen, die sich über die Autorschaft oftmals ebenfalls beteiligen, sind betroffen. Die Vorbereitung des Dritten Korbs der Urheberrechtsanpassung in Deutschland ist der Anlass für die Stellungnahme. Optimistisch ist Kuhlen dabei nicht.

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Creative content in an european digital single market. Challenges for the future. Antworten aus Sicht des Deutschen Bibliotheksverbandes e.V.

Bibliotheksdienst. Organ der Bibliothek & Information Deutschland (BID), 44 (2010), Heft 1 (Januar), S. 7 - 10

Rezensent Peter Toebak
Betrachtet man die Reaktion des Bibliotheksverbands, sind vier Entwicklungen im Zusammenhang mit elektronischen Daten und Informationen betriebsexterner Art aktuell:

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Ulrike Fälsch: Verträge über unbekannte Nutzungsarten nach dem Zweiten Korb. Die neuen Vorschriften § 31a UrhG und § 137 I UrhG

Bibliotheksdienst. Organ der Bundesvereinigung deutscher Bibliotheksverbände (BDB), 44 (2008), Heft 4 (April), S. 409 - 419

Rezensent Peter Toebak
Im Artikel wird eines klar: Die Stellung der Rechteinhaber (Verlage) ist in Deutschland stark. So müssen die Urheber selbst fristgemäss aktiv werden, falls sie nach Kenntnisnahme neue Nutzungsarten ihrer Werke gegen „gesonderte angemessene Vergütung“ über die Verwertungsgesellschaften vermeiden wollen.

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Adalbert Kirchgässner: Wissen als Ware oder öffentliches gut? Wirtschaftsinteressen, Wissenschaftsinteressen und öffentliches Interesse. Eine Veranstaltung der Universitätsbibliothek zum Universitätsjubiläum 2007 der Universität Mannheim am 12. Juni 2007

Bibliotheksdienst. Organ der Bundesvereinigung deutscher Bibliotheksverbände (BDB), 41 (2007), Heft 7 (Juli), S. 732 - 740

Rezensent Peter Toebak
Dieser Artikel bespricht vier Beiträge einer Tagung zum Thema Wissensnutzung. Einige bemerkenswerte Aspekte hebe ich hervor, welche die zugenommene Konkurrenz zwischen Bibliotheken und anderen Mediatoren im Wissensbereich erklären. Vorausgeschickt sei: Das Urheberrecht ist ein Persönlichkeitsrecht (Schutzfrist von 70 Jahren), "das für die Nutzung wissenschaftlicher Erkenntnisse eigentlich kein Problem darstellt" (Thomas Dreier, 732). Es ist darum kein Problem, weil "die Autoren an der Verbreitung ihrer Ergebnisse und die Leser an der Information über diese Ergebnisse interessiert sind. Forschungsergebnisse sind [so betrachtet] öffentliches Gut" (Ernst-Ludwig von Thadden, 737).

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Rainer Kuhlen: Vortrag vor dem Rechtsausschuss des Deutschen Bundestags am 20. November 2006

Nachrichten für Dokumentation (NfD). Zeitschrift für Informationswissenschaft und -praxis, 58 (2007), Nr. 2 (März), S. 97 - 100

und

Gabriele Beger: Gemeinsame Stellungsnahme zu den §§ 52b und 53a UrhG-RegE, Deutscher Bibliotheksverband und Börsenverein des Deutschen Buchhandels. Mit Erläuterung

Bibliotheksdienst. Organ der Bundesvereinigung Deutscher Bibliotheksverbände (BDB), 41 (2007), Heft 3 (März), S. 257 - 264

Rezensent Peter Toebak
Der Informations- und Dokumentationsbereich sowie der Bibliotheksbereich bleiben unzufrieden mit der bevorstehenden 2. Novellierung des Urheberrechtsgesetzes in Deutschland (2. Korb). Der Informationswirtschaft seien (wiederum) zu viele Konzessionen gemacht worden. Bei den Verlagen gehe es um Besitzstandswahrung, nicht um die Schaffung neuer Geschäftsmodelle und Geschäftschancen in der E-Gesellschaft, so lautet der Gedankengang. "Argumente, die vielleicht für die Gegenstände der Unterhaltungsindustrie gelten können (Film, Musik), wo die Industrie selber in die Informationsobjekte investiert hat, werden unangebracht auf Bildung und Wissenschaft übertragen.

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