Dokumenten Management und Archivierung GmbH
Dr. Peter Toebak

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Übersicht Rezensionen Synergien und Lageanalyse 2012-2018

Andreas Kellerhals: "Bürger-Archivar" oder polykompetente Informationswissenschafterinnen

Arbido, 30 (2015), Heft 4 (Dezember), S. 10 - 12

Rezensent Peter Toebak
Der Autor sieht Änderungsbedarf in Bezug auf den Archivarsberuf, und zwar vom "Bürger-Archivar" zum Informationsspezialist. Was genau mit "Bürger-Archivar" gemeint wird, bleibt etwas in der Mitte. Offenbar geht es um einen Gegensatz mit dem auch in der Schweiz langgängig auftretenden Typus des "Historiker-Archivars", der einseitig auf die Geschichtswissenschaft und nicht auf die Verwaltung und die Gesellschaft ausgerichtet war. In jedem Fall ist der "digital turn (...), nach dem audiovisual turn, seit langem prägend" (10). Er hat recht, wo er schreibt, dass Archivare "zu lange versuchten (...), die IKT der Archivierung anzupassen, statt umgekehrt" (11).

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Rüdiger Haufe, Heike Krokowski und Peter Prölss: Museen, Archiv und Bibliothek. Provenienzforschung in der Klassik Stiftung Weimar

Bibliotheksdienst. Organ der Bibliothek & Information Deutschland (BID), 48 (2014), Heft 8-9 (August-September), S. 682 - 692

Rezensent Peter Toebak
Der Artikel spricht die möglichen Quellen der Provenienzforschung an: Zugangsbücher, Inventare, Autopsie der Objekte, Aktenstudie, Auktions- und Antiquariatskataloge, Sekundärliteratur. Bei der Autopsie wird insbesondere geachtet auf Provenienzmerkmale wie Stempel, Ex Libris, Etiketten, Eintragungen, Vermerke und Kennzeichen.

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Peter Möbus: Provenienzforschung 2.0. Warum wir einen kybernetisch-bibliothekarischen Superorganismus brauchen

Bibliotheksdienst. Organ von Bibliothek & Information Deutschland (BID), 46 (2012), Heft 6 (Juni), S. 497 - 504

Rezensent Peter Toebak
Das Thema Provenienzforschung zieht im Bibliothekswesen viel Aufmerksamkeit auf sich. Frank Möbus hält ein weiteres Plädoyer zur verstärkten Zusammenarbeit. Es reicht nicht, nur Eingangsregister oder Zugangsbücher der Bibliothek durchzunehmen. Speziell "für antiquarische Ankäufe nach 1933 (gibt es) schlichtweg keine unverdächtigen Lieferanten".

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Angelika Menne-Haritz: Archivgut in digitalen Bibliotheken

Archivar. Zeitschrift für Archivwesen, 65 (2012), Heft 3 (Juli), S. 248 - 257

Rezensent Peter Toebak
Die Autorin sieht die Problematik bei der integrierten Darstellung von Archiv-, Bibliotheks- und Museumsbeständen über Portale wie Europeana und die Deutsche Digitale Bibliothek. Informationswert oder Inhaltswissen ist nicht gleich Kontextwert. Ohne Entstehungs- und Handlungszusammenhang liegt Archivgut nur "eindimensional" vor. Wie sind Präsentation, Erschliessung und Langzeitaufbewahrung interdisziplinär unter einen Hut zu bringen, ohne dass die fachlichen Spezifika unter die Räder kommen?

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Tabea Lurk: Zwischen Wissensrepräsentation und Wissenslücke?

Archivar. Zeitschrift für Archivwesen, 65 (2012), Heft 2 (Mai), S. 130 - 135

Rezensent Peter Toebak
Die Autorin spricht einige Aspekte im Zusammenhang des Web 2.0 und der Archivierung an. So würde noch wenig bekannt sein über wie Informationen zum Wissen werden, "wie also Aufwertungs-, Memorisierungs- und Vermittlungsmechanismen konkret funktionieren" (130). Darüber hat jedoch Angelika Menne-Haritz bereits mehrmals geschrieben.

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Annette Gerlach und Peter Prölss: Forschungs-Verbunddatenbank 'Provenienzforschung'

Bibliotheksdienst. Organ von Bibliothek & Information Deutschland (BID), 46 (2012), Heft 1 (Januar), S. 15 - 21

Rezensent Peter Toebak
Die Provenienzforschung hat eine dokumentarische und eine juristische Komponente. Sie setzt auf detaillierte und akkurate Autopsie der Objekte, auf die Erfassung und Verwertung von Spuren wie Stempeln, Exlibris-Bücherzeichen, Autogrammen und sogar von handschriftlich eingetragenen Nummern und Signaturen.

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